Ein Mensch, der aktiv wird, zeigt unternehmerische Eigenschaften. Das sogenannte ‚Hummel-Gen‘ führt dazu, dass man von Kindheit bis ins hohe Alter stets neugierig und aufgeschlossen gegenüber seiner Umwelt bleibt. Obwohl das Leben des Gelben Haus Nürnberg Besitzers bereits reichhaltig ist, hat ihn die Idee gereizt, einen regionalen Gin zu entwickeln, der vor allem eines kann: gut schmecken.
Bereits im Gelben Haus an der alten Adresse in der Fürther Straße hat die langjährige Barchefin, Frau Sigrid Klein, und der Betreiber den Gelbes Haus Gin kreiert. Es handelte sich um einen sogenannten Compound Gin. Diese Kategorie umfasst alle Spirituosen, bei denen der Geschmack oder das Aroma nach der Destillation verändert wurde. Obwohl Compound Gin nicht offiziell in der EU-Spirituosenverordnung aufgeführt ist, entspricht er de facto dem Distilled Gin, einem aromatisierten Brand, der nicht erneut destilliert wird.
Mazeration
Es ist eine Art Spielwiese, auf der man verschiedene Techniken zur Mazeration von Kräutern und Gewürzen ausprobieren kann. Mazeration ist ein physikalisches Verfahren, bei dem ein Ausgangsstoff für eine gewisse Zeit einer Flüssigkeit ausgesetzt wird, die als Lösungsmittel für bestimmte Inhaltsstoffe dient. Leider ist das Ergebnis nicht besonders langlebig oder geschmacklich stabil, sondern entwickelt sich weiter, mit gutem oder schlechtem Ergebnis.
Die Sache wird erst richtig interessant, wenn man den Compound Gin destilliert, dann wird er stabil. Leider ist die Herstellung von Alkohol in Deutschland und insbesondere das Brennen nicht so unkompliziert wie in Österreich oder der Schweiz. Ohne Lizenz kann man höchstens etwa 4cl herstellen und das mit erheblichem Aufwand auf einer kleinen Brennanlage.
Doch das Schicksal meinte es gut, und die Zeit schien reif für einen Nürnberg Gin.




















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